Branding made in China – so wird das nichts mit Weltherrschaft.

21. Dezember 2011

 

Die chinesische Wirtschaft ist seit Jahren auf dem Weg nach oben. Viele sind überzeugt, dass sie bald die klare Nummer eins werden.

In China gibt es mehr begabte Kinder, als Kinder in den USA ["Shift Happens"]. Mit soviel Brainpower wird die Produktqualität ziemlich wahrscheinlich auch zukünftig steigen und warum sollten die dann nicht genauso gute Autos machen können wie wir?

Wo es jedoch aktuell massiv hapert ist der Aufbau von starken globalen Marken, die weltweit Begehrlichkeit bei Konsumenten wecken. Ein interessanter aktueller Beitrag hierzu bei Name Wire: Chinese Brand Name Just Doesn’t Travel Well.

Laura Ries prophezeite schon 2008, dass es China schwer haben dürfte, die weltweite Nr. 1 zu werden, wenn sie es nicht schaffen starke, fokussierte Marken aufzubauen. Daran ist ihrer Meinung auch Japan mit seinen breit aufgestellten Marken gescheitert. Japan war das China der 1980er: Auf dem Weg nach oben und für viele die zukünftige Nr. 1. Heute ist Japan mit Abstand hinter der EU und USA auf Platz 3.

Kreative Treppenwerbung

26. November 2011

“Werbung zum Drauftreten” – Der Anders Denken – Blog zeigt 10 kreative Werbeideen auf Treppen & Boden. Inspirierend.

http://www.andersdenken.at/werbung-auf-stiegen/

Pimp my Presentation: Prezi & Effecient Elements.

9. November 2011

PowerPoint ist nach Word sicher das am häufigsten genutzte Office-Tool. Um so verwunderlicher, warum es oft ein enormer Krampf ist, eine übersichtliche UND ästhetische Präsentation zu erstellen.

Zwei “Tools” bieten hier (nach meinem Empfinden) fast revolutionäre Fortschritte.

Efficient Elements

Mit Efficient Elements erhält man über ein Add-In sämtliche Funktionen und Fertig-Elemente, die man sich seit Jahren in PowerPoint wünscht: Automat. Inhaltsverzeichnis, hübsche und klare Diagramme, ansprechende Tabellen, Landkarten, und eigentlich alles, was man bisher stundenlang manuell für jede Präsentation neu gebaut hat.

Alles einen Klick entfernt. Alles  sieht tausendfach professioneller aus. Wahnsinn.
(30 Tage Gratistest, für Studenten sogar komplett frei)

www.efficient-elements.com

Prezi

Wer mal weg von PowerPoint will, sollte mal Prezi ausprobieren. Online-Tool zum Erstellen von Präsentationen, die nicht auf Slides sind, sondern durch die man sich fließend “zoomed”. Spannendes Projekt, völlig neue Möglichkeiten.

www.prezi.com

Das “neue” Media Planning (in schön)

9. Juni 2011

Schöne Präsentation über das “neue” Media Planning.
Stichwort Social Media Marketing etc.

http://www.slideshare.net/gamages/what-is-media-planning-7502182

8 Kriterien für erfolgreiche Facebook-Seiten.

29. Juli 2010

Hier ein Dokument, in dem 8 Kriterien für erfolgreiche (Unternehmens-) Facebook-Seiten aufgezählt werden:

  1. Set Community Expectations
  2. Provide cohesive branding
  3. Be up to date
  4. Live authenticity
  5. Participate in dialog
  6. Enable peer-to-peer interactions
  7. Foster advocacy
  8. Solicit a call to action

Einfache Regeln, die jedoch gerne auch mal außer acht gelassen werden, wie die Untersuchung von 30 Markenseiten zeigt.

via davaidavai.com

Red Bull ist bestes Formel 1 – Team. Marketingtechnisch.

18. Juli 2010

Als 743. Sponsor stieg vor ein paar Jahren Red Bull in den Formel-1-Zirkus ein. Eine Sportart, die so viel Geld kostet, dass viele Sponsorings einfach im Vergleich zum Nutzen für die Unternehmen nicht wirklich effektiv sein können.

Aber Red Bull hat in dieser Zeit bewiesen, dass sie einfach die Sponsoringkönige dieser Welt sind.
Es gelang tatsächlich die internen Ansprüche für Sponsorings zu erfüllen: Nämlich immer nur die Besten einer Sportart unter Vertrag nehmen.

Red Bull fährt vorne mit. Allerdings nutzen Sie ihr Formel-1-Engagement so vielseitig und neuartig, wie man es selten gesehen hat. Nicht nur an der Rennstrecke, sondern vor allem abseits.

Allein in den letzten Tagen diese zwei hoch-viralen Aktionen:

1. Boxenstop in London um 6 Uhr morgens

2. Vollgas-Fahrt in Heppenheim (Vettels Heimat)

120.000 Besucher – Wahnsinn!

Apple nun größer als Microsoft.

27. Mai 2010

Gemessen am Börsenwert ist Apple am heutigen Donnerstag erstmals größer als Microsoft.

Das berichtet die Financial Times Deutschland. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Unternehmenswert verzehnfacht, dank sage und schreibe drei echter Revolutionen (und damit wahren Goldeseln): iPod, iPhone und nun das iPad.

Abgesehen von diesen Produkt-Innovationen ist, bzw. war ein großer Sympathie-Plus-Punkt für die Marke Apple, dass es in den Köpfen der Verbraucher der David im Kampf “David gegen Goliath” war. Das “kleine” IT-Unternehmen, dass so nah an seinen Apple-Jüngern ist und ihnen die Wünsche von den Lippen abliest.

Das dürfte sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich durch die nun erreichte Größe ändern, wie auch der FTD-Artikel vermutet. Sympathien und Toleranz von Kunden, Behörden und Wettbewerbern werden nicht mehr selbstverständlich sein. Schließlich ist Apple jetzt der Goliath und andere Firmen werden die Rolle des Davids übernehmen und iPod & Co angreifen.

Ähnlich scheint es derzeit auch den anderen Aufsteigern der letzten 10 Jahre zu gehen: Google & Facebook schlägt derzeit auch auf allen Fronten ein Gegenwind entgegen, der vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war…

Hoffen wir dass alle Unternehmen ihre individuellen Stärken retten und an die neue Größe anpassen können.

How Social?: Markenpräsenz im Social-Web tracken

27. April 2010

Auf der Seite http://www.howsociable.com/ kann man mit einem Mausklick die Präsenzstärke von Marken, Unternehmen oder Personen im Social Web tracken.

Die erhaltene Punktzahl sollte man jedoch nicht allein mit dem direkten Engagement des Unternehmens im Web gleichsetzen. Vielmehr spiegelt die Zahl wieder, wie bereitwillig Leute freiwillig über die Marke und Produkte bloggen, Fan-Seiten erstellen, usw.

100 Best Business Books.

20. März 2010

Eine Liste mit den 100 Business Büchern “aller Zeiten”:

http://100bestbiz.com/more-on-the-100-best/

Vier hab ich schon gelesen (McDonalds, Positioning, The Art of the Start, Sam Walton) und kann nur bestätigen, dass sie in diese Liste gehören…

KitKat auf Facebook.

19. März 2010

Erfolg im TV

Glückwunsch an Nestlé, die mit diesem Spot (von JWT London) zweifelsohne eine Werbung ins TV bringen, die die Menschen anspricht, indem sie einen echten Insight den jeder kennt (monotoner Arbeitsalltag) auf eine übertrieben und dadurch witzige Art zeigt.

Erfolg im Web

Und auch Online läuft alles rund: KitKat ist auf Facebook mit einer Fan-Seite vertreten und es sind in den letzten Tagen  so verwunderlich viele meiner Freunde  “Fans” der KitKat-Seite geworden, wie ich es noch nie bei einer Produkt- oder Markenseite erlebt habe.

Und die Leute überschütten Nestlé dort mit Lob für die Werbung, die Idee und das Produkt. Meiner Meinung nach ist damit sämtliche Markforschung hinfällig, um zu überprüfen, ob und wie die Werbung in Deutschland ankommt. Paar Tausend Euro durch Facebook gespart..

Nestlé fördert den Dialog mit den Fans, indem ihnen erlaubt ist, aktiv die Seite mitzugestalten (eigene Kommentare, Fotos, Videos) und indem “KitKat” regelmäßig eigene Beiträge postet.
Löblich.
Und bei großen Unternehmen (leider immer noch) nicht selbstverständlich.

Gegenwind von Greenpeace

Doch dann kommt sowas: Greenpeace bläßt zum Boykott von KitKat und dem bösen Lebensmittelriesen Nestlé.
Weil Nestlé für KitKat Palmöl verwendet. Und dafür würde Regenwald umgeholzt, der letztlich den Orang-Utans fehle.

Die Vorwürfe führen dazu, dass auch auf der Facebook-Seite die negativen, entrüsteten Kommentare die postiven übertrumpfen.

Bisher reagiert Nestlé zwar zögerlich, umgeht meiner Meinung nach jedoch die größten FauxPas:

  • Kommentare werden nicht zensiert (das würde zu einem gigantischen Aufschrei und noch mehr negativer Publicity führen)
  • Nestlé nimmt regelmäßig via Pressemiteilungen und eben Facebook-Posts Stellung
  • Man hat die Zusammenarbeit mit dem betroffenen Unternehmen in Indonesien beendet
  • und die unternehmenseigenen Richtlinien für nachhaltige Ressourcen-Beschaffung hervorgehoben
  • Nestlé scheint ernsthaft zuzuhören was ihre Kunden bewegt (DAS ist die Chance von solchen Seiten) und wird diese Infos hoffentlich intern verarbeiten

In den Kommtaren erkennt man, wie positiv das bei einigen ankommt.

Spezielle Facebook-Maßnahmen nötig

Trotzdem ist das Orang-Utan-Thema natürlich ein PR-Alptraum für Nestlé. Und das schlimmste: Die Facebook-Seite bietet eine hervorragende fokussierte Platform für den Boykott-Aufruf, mit der die Gegner problemlos ihre Zielgruppe  erreicht: Verwender von KitKat.

Dialog & zuhören schön und gut, aber ich glaube nicht, dass eine Marke tatenlos zusehen sollte, wie eines ihrer Sprachroche von Gegnern komplett übernommen wird und der Marke mehr schadet als hilft…

Was tun? Kommtare ersatzlos löschen oder verbannen ist wie gesagt absolut tabu.
Aber bei Facebook gibts diese die Möglichkeit Diskussion-Seiten zu integrieren. Ich würde empfehlen dies nachzuholen, auf der Pinnwand-Startseite darauf zu verweisen (und entsprechende Kommentare ins Diskussionsforum verschieben?) und dort weiterhin aktiv an der Diskussion teilnehmen.

Ansonsten gilt wohl entweder Taten sprechen zu lassen oder das Krisen-PR-Motto “Füße ruhig halten und Gras drüber wachsen lassen” – oder anders gesagt: “Have a break, have a KitKat”


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