Die nachfolgende Umfrage sollte jedem zu denken geben, der denkt, er könne seiner Marke mit einem englischen Claim einen „coolen“ und trendigen „touch“ geben. Wer möchte, dass die Zielgruppe versteht und verinnerlicht wofür seine Marke steht und welche Aussage sie hat, der sollte sich lieber über eine passende deutsche Übersetzung Gedanken machen.
Denn schließlich gibt es mehr Leute in Deutschland, die kein gutes Englisch können, als man denkt:

19. März 2007 um 5:28 |
Mir ist da noch eine Firma aufgefallen, die einen sehr zweifelhaften Claim für sich strapaziert:
„TRUTH WELL TOLD.“
Als nicht repräsentative Testgruppe würde ich frei übersetzen:
„Die [traurige?!] Wahrheit gut verkauft.“
Ich wäre gespannt, wie dieser Claim der „MCCann Worldgroup Deutschland“ (ja, Deutschland ist die Welt!) bei einer entsprechenden Umfrage abschneiden würde. Ob es da hilfreich ist, dass keine Endverbraucher zur Zielgruppe des Konzern gehören, bleibt fraglich.
Übrigens: Die Tatsache, dass man versucht den unternehmerischen Leitsatz auf der eigenen Homepage näher zu erläutern, bringt auch keine Besserung, wie man nach einer kurzen Lektüre sofort feststellt…
Gruss,
Stefan
14. August 2007 um 8:53 |
[...] Ähnliche Mißverständnisse bei berühmten Markenclaims hatten wir ja schonmal hier. [...]