Ich weiß, ich kann nicht bei dir sein, Mama,
aber ich kann einfach nicht mehr länger darauf warten,
dich zu berühren und zu fühlen, Mama.
Ich kann einfach nicht von dir lassen.
(…)
Also leg dich doch hin, hier neben mich,
bleib bitte und geh’ nicht weg.
Ich werde dir nicht wehtun, Mama,
aber es wird immer schlimmer, oh!
Ähm… ja.
Man kann versuchen, einen sauberen Sinn zu interpretieren.
Aber es ist, wie es ist: Das hört sich nach einer fast perversen Zuneigung von jemandem zu seiner Mutter an.
Tatsächlich ist dies laut HR3 jedoch eines der meistgewünschten Lieder an jedem Muttertag.
Wat?
Sind wir ein Land voller Perverser?
Nein, und der Sänger ist auch nicht Sido oder einer seiner Komparsen.
Das Lied ist einfach nur in Englisch.
Deswegen weiß auch niemand um was es darin geht.
Gesungen wird es von Genesis und laut Phil Collins geht es nicht um seine Mutter, sondern um eine ältere Prostituierte.
Das zeigt wieder einmal schön:
Nur weil etwas Englisches Erfolg und hohe Bekanntheit hat, heißt dass noch lange nicht, dass die Leute die Botschaft verstehen.
Pro deutsche Sprache!
Contra Englisch um jeden Preis!
Ähnliche Mißverständnisse bei berühmten Markenclaims hatten wir ja schonmal hier.