Publicity zum Leute abschrecken.

By kaestner

Gleich zwei Dinge an einem Tag, wo man als “normaler” Mensch nur den Kopf schütteln kann:

Eine Anzeige für ein “Lifestyle”-Magazin mit perverser Lustbefriedigung als Motiv

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(Bild: off-the-record.de)

Und Joachim Bublath verlässt als zweiter Gast in diesem Monat vorzeitig eine öffentlich-rechtliche Talk-Show:

Völlig verständlich lösen beide Dinge Reaktionen aus, bei denen Leute ihren Unmut äußern (hier, hier)

Die Macher freuen sich über die ausgelöste “Diskussion”, wohl frei nach dem Motto: 

Publicity =  steigende Bekanntheit = Neukunden.

Manche vermuten auch bei Maischberger Publicity-Pläne dahinter (was wenigstens noch eine Erklärung für die abstrusen Gäste und das Thema “Ufos – sind wir nicht alleine” wäre) .

Fakt ist: Die Bekanntheit von “Deutsch” und “Maischberger” werden durch das Internet radikal steigen. Aber reine “Publicity”, bei der es um pure Aufmerksamkeit geht, war vorgestern.

Heute zählt PR-Arbeit, die immer auch eine klare Aussage über die Marke vermittelt und diese stärkt.
Einige Leute werden vielleicht wirklich neugierig und sogar Neukunden.
Aber die meisten werden wohl die Botschaft behalten:

“Deutsch = Magazin für Perverse”

“Maischberger = Trash-Talk”

Und das macht beide Sachen wohl für die breite Masse erst einmal total unattraktiv.

PS: Wann wirbt Nina Hagen eigentlich endlich als Testimonial für die Kampagne “Keine Macht den Drogen“?

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